American Football Begriffserklärung: Shotgun

Football Begriffserklärung: "Shotgun"

In aller Kürze:

In der Shotgun-Formation steht der Quarterback 5-7 Yards hinter dem Center. Er bekommt den Ball per Wurf statt per Handübergabe.

Die Shotgun: Übersicht statt Nähe

In der Shotgun-Formation steht der Quarterback nicht direkt hinter dem Center ("Under Center"), sondern 5 bis 7 Yards weiter hinten. Der Center wirft ihm den Ball durch die Beine zu. Neben oder hinter dem Quarterback stehen oft ein oder zwei Runningbacks.

Warum Shotgun?

Der Quarterback hat in der Shotgun mehr Zeit und bessere Sicht. Er kann die gesamte Defense vor sich sehen, ohne sich erst vom Center lösen und zurückfallen lassen zu müssen. Deshalb wird die Shotgun vor allem in Pass-Situationen eingesetzt. In der modernen NFL starten mittlerweile über 60% aller Spielzüge aus der Shotgun.

Shotgun vs. Under Center

Vorteile der Shotgun: Mehr Übersicht, mehr Zeit für den Quarterback, leichteres Lesen der Defense. Nachteile: Der Long Snap (Wurf vom Center) kann schiefgehen, und das Power-Laufspiel (bei dem der Quarterback den Ball direkt übergibt) ist schwieriger, weil der Runningback keinen vollen Anlauf hat.

Woher kommt der Name?

Die Bezeichnung "Shotgun" stammt angeblich daher, dass die Receiver wie Schrotladungen ("Buckshot") weit über das Feld verteilt stehen, ähnlich dem Streumuster einer Schrotflinte. Eine andere Theorie besagt, dass der Ball vom Center zum Quarterback "geschossen" wird. Der Spielzug wurde in den 1960er Jahren von den San Francisco 49ers populär gemacht.

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