Football Begriffserklärung: "Preseason"
In aller Kürze:
Die Preseason umfasst die Testspiele vor dem Saisonstart. Stars werden geschont, Wackelkandidaten kämpfen um die letzten Roster-Plätze.
Die Preseason: Kampf um den Kader
Die Preseason (Vorsaison) findet im August statt und umfasst in der Regel drei Testspiele pro Team. Für die Coaches geht es darum, den finalen 53-Mann-Kader festzulegen. Für manche Spieler entscheidet sich hier ihre NFL-Karriere.
Wer spielt in der Preseason?
Die Stars und etablierten Starter spielen oft nur wenige Snaps oder gar nicht, um Verletzungen zu vermeiden. Die Hauptakteure sind Rookies, Undrafted Free Agents und sogenannte "Bubble Players" (Spieler, die auf der Kippe zwischen Roster und Entlassung stehen). Für sie ist jedes Preseason-Spiel ein Vorsprechen.
Roster Cuts
Nach der Preseason muss der Kader von 90 auf 53 Spieler reduziert werden. Die Kürzungen ("Roster Cuts") erfolgen in Wellen und sind der brutalste Teil der NFL-Saison. Spieler, die es nicht schaffen, können ins Practice Squad aufgenommen, von anderen Teams verpflichtet oder komplett entlassen werden.
Preseason-Ergebnisse sind bedeutungslos
Die Ergebnisse der Preseason-Spiele haben keinerlei Einfluss auf die reguläre Saison. Teams, die alle Preseason-Spiele verlieren, können trotzdem den Super Bowl gewinnen. Deshalb warnen erfahrene Fans: "Nicht zu viel in die Preseason hineininterpretieren."
