Football Begriffserklärung: "Intentional Grounding"
In aller Kürze:
Intentional Grounding im American Football: Der Quarterback wirft den Ball absichtlich weg, um einem Sack zu entgehen. Ein schweres Foul.
Intentional Grounding: Verbotener Notwurf
Wenn der Quarterback unter Druck steht und den Ball einfach wegwirft, ohne dass ein eigener Receiver in der Nähe ist, wird Intentional Grounding gepfiffen. Das Foul soll verhindern, dass der Quarterback sich zu leicht aus einem drohenden Sack befreit.
Wann genau ist es ein Foul?
Zwei Bedingungen müssen gleichzeitig erfüllt sein: Der Quarterback befindet sich noch innerhalb der Pocket (der Schutzzone zwischen seinen Tackles), und der Pass geht nicht in die Richtung eines eigenen Spielers, der sich "in der Nähe" befindet. Was "in der Nähe" bedeutet, liegt im Ermessen der Schiedsrichter.
Die harte Strafe
Intentional Grounding wird mit einem Raumverlust zum Spot des Wurfs und dem Verlust des Downs bestraft. Steht der Quarterback in der eigenen Endzone, wird es sogar automatisch ein Safety (2 Punkte für die Defense). Das macht es zu einem der härtesten Fouls im Regelwerk.
Die Ausnahme
Verlässt der Quarterback die Pocket (z.B. rollt er nach außen), darf er den Ball wegwerfen, solange der Wurf die Line of Scrimmage überquert. Deshalb sieht man Quarterbacks unter Druck oft zur Seitenlinie laufen und den Ball weit ins Aus werfen.
