Gedämpfte Vorfreude auf die Pro Bowl - NFL-Crush

Gedämpfte Vorfreude auf die Pro Bowl

Vor der Super Bowl XLVII findet die Pro Bowl auf Hawaii statt. Der sportlich wertlose Event steht allerdings auf der Abschussliste der NFL.

Trosturlaub statt Super Bowl. Unter diesem Motto steht der Bewerb, der seit 1950 als Pro Bowl, davor als All Star Game ausgetragen wird. Die Prämisse für die Spieler lautet, sich dabei nur nicht zu verletzten, daher verkam das Spiel in den letzten Jahren immer mehr zur Polsterschlacht ohne defensivem Einsatz.

Trotz enormer TV-Quoten, immerhin verfolgten 13,5 Millionen US-Amerikaner vor einem Jahr das 59:41 der AFC über die NFC, stellte NFL-Commissioner Roger Goodell der Pro Bowl und seinen Teilnehmern die Rute ins Fenster: Entweder es gibt mehr Action, oder der Event wird aus dem Kalender gestrichen. Die Spieler verstehen Goodell nur teilweise, wollen sie in erster Linie Spaß haben. Auf die Gefahr hinauf, dass aus dem Spaß nun doch Ernst wird, haben die Superstars Tom Brady (Quarterback der AFC) und Aaron Rodgers (jener der der NFC) ihre Teilnahme heuer wieder abgesagt. Lieber Blessuren ausheilen, als sich von einem übermotivierten Pro Bowler rausschießen zu lassen. Für sie werden Peyton Manning (Denver Broncos) bzw. Drew Brees (New Orleans Saints) ins Rennen gehen.

Auch die Receiver Calvin Johnson (Detroit Lions), Brandon Marshall (Chicago Bears) sind nicht dabei, ebenso wie die verletzten Patriots Superstars Wes Welker und Rob Gronkowski.

Die Pro Bowl 2013 wird am Sonntag (1:00 Montagmorgen) von ESPN America live übertragen.