Chicago zähmt die Löwen
Woche 7 der NFL: Detroit am Weg nach unten +++ Green Bay nimmt den Aufzug +++ Houston überwindet Zwischentief +++ Kommen die Saints noch einmal zurück?
Im abschließenden Spiel der Woche 7 präsentierten sich die Defense der Chicago Bears Montagnacht als Löwenbändiger. Die Bears schlugen die Detroid Lions mit 13:7 und feierten im sechsten Spiel den fünften Sieg. (Fotos von diesem Spiel ansehen)
Und das obwohl Bears Quarterback Jay Cutler mit einer Verletzung (Rippen) raus musste und erst in Hälfte zwei wieder unter Schmerzen spielen konnte. Die Lions scheiterten an der Defense der Bears und an sich selbst. Drei Mal gaben sie den Ball kurz vor der gegnerischen Endzone ab und nahmen sich damit die Chance Chicago die zweite Saisonniederlage zuzufügen. Für Detroit (2-4, #13 NFC) heißt es womöglich schon langsam Abschied nehmen von ihren Playoff-Träumen, Chicago (6-1, #2 NFC) mischt ganz oben mit.
Packers aktuell mit Playoff-Spot
Nach einem miserablen Saisonstart mischen die Green Bay Packers (4-3) wieder mit. Nach dem klaren Sieg gegen Houston Texans in der Vorwoche besiegten Aaron Rodgers & Co in Woche 7 die St. Louis Rams (3-4) mit 30:20. Die Packers rutschen damit auf den sechsten Platz vor und wären aktuell das dritte Team der NFC North, hinter Minnesota (5-2, #5 NFC) und Chicago, welches das Playoff erreicht. Die Vikings hatten zwar ihre Mühe mit Arizona, wiesen die Cardinals (4-3, #7 NFC) mit 21:14 aber schlussendlich in die Schranken.
Saints mit Back2Back Sieg
Ganz unten regt sich in der NFC auch noch was. Die New Orleans Saints (2-4, #14 NFC), die die ersten vier Spiele der Saison verloren haben, feiern nach dem Sieg über die San Diego Chargers (3-3, #5 AFC) in der Vorwoche den nächsten gegen Tampa Bay (2-4, #15 NFC). Damit ist der Superbowl Champion des Jahres 2010 zumindest vom Boden der NFC ein Stück weg. Die Frage ist, ob das Team um Drew Brees gar noch mal einen Turnaround schafft. Die kommenden drei Spiele sind allerdings schwere Brocken: Sonntagnacht tritt man in Denver an, es folgen Phildelphia und das Presigeduell gegen die ungeschlagenen Falcons aus Atlanta.
Houston lässt sich nicht beirren
In der Vorwoche kamen die Texans gegen Green Bay noch gehörig unter die Räder, schon am Sonntag konnten sie ihren Frust aber überraschend deutlich gegen Baltimore auslassen. 43:13 – ein Kantersieg über desolate Ravens, die ihre Ausfälle in der Defense offensichtlich nicht kompensieren können. Da bei Baltimore offensiv auch nicht allzu viel lief, setzte es die höchste Niederlage seit dem 5. November 2007, wo sie in Pittsburgh 7:38 unterlagen. Trotzdem bleiben sie mit 5-2 erster Verfolger der Texans (6-1) in der AFC. Die Frage ist nur wie lange, denn ohne ihrer gefürchteten Verteidigung könnten die Lichter in Maryland bald ausgehen.
